Pressebericht der Agentur ProfiPress


Neue Mechernicher UWV-Chefin wurde die Satzveyer Ortsvorsteherin und Stadtverordnete
Heike Waßenhoven. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress


Heike Waßenhoven neue UWV-Chefin


28.11.2019
Satzveyer Ortsvorsteherin und Stadtverordnete folgt ihrer Stadtratskollegin Ulrike Syndikus als neue Vorsitzende der Unabhängigen Wählervereinigung, Stadtverband Mechernich


Mechernich – In einer gut besuchten Mitgliederversammlung im Bürgerhaus in Strempt wurde die Satzveyer Ortsvorsteherin und Stadträtin Heike Waßenhoven als Nachfolgerin von Ulrike Syndikus zur neuen Vorsitzenden des UWV-Stadtverbandes Mechernich gewählt.

Der Glehner Ortsvorsteher Karl-Heinz Seeliger wurde als zweiter Vorsitzender sowie der Stadtverordnete Heinz Schmitz als Geschäftsführer und Stephanie Nöthen für die Kassenangelegenheiten in ihren Vorstandsämtern der Unabhängigen Wählervereinigung bestätigt.

Außerdem wurden als Kassenprüfer Andrea Rademacher und Ralf von Witzenhausen wiedergewählt. Stellvertretender Prüfer ist Heribert Gerstenmeyer. Neu im Vorstand sind Anneliese Klinkhammer, Vussem, Nicole Simon, Lorbach, sowie die Ortsvorsteher Hubert Malcherek, Strempt, und Bernd Wienand, Breitenbenden.

Im Anschluss an die Wahlen referierten die Fraktionsvorsitzenden Gunnar Simon für die Stadt und Rechtsanwalt Franz Troschke für den Kreistag. Mit Ehrungen langjähriger Mitglieder sowie Neuaufnahmen nahm die Versammlung bei einem Imbiss und Umtrunk in angenehmer Atmosphäre ihren Ausklang.

 


Bericht der UWV-Internetredaktion


19.11.2019 - Bericht: Internetredaktion Nicole

Blumen in der City – ein Störenfried? 

Ich freue mich immer wieder, wenn ich die reaktivierten Blumenkübel im Stadtgebiet sehe. Sie beleben das Zentrum und sind – wie ich finde – eine Bereicherung für die manchmal recht triste Umgebung.

Besonders freut mich, dass sich Privatpersonen hier ein Herz genommen, und einige sonst verwaiste Kübel in „private Pflege“ übernommen haben. Sie investieren Freizeit und auch Finanzen für das Auge der Allgemeinheit.

Aber: Wer schätzt dieses bürgerschaftliche Engagement heute noch? Leider anscheinend nicht alle, denn es gibt immer wieder einige, die Spaß daran haben, diese Arbeit sinnlos zu zerstören. Was haben Euch die Pflanzen getan?

Um so bemerkenswerter ist es, mit welcher Energie und auch Hoffnung auf die Wiedererlangung der geistigen Vernunft Herr Pommenich sich – neben anderen Paten - immer wieder die Mühe macht, diese von anderen nicht mehr gepflegten Kübel wieder instand zu setzen. Hierfür an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

Internetredaktion Nicole

 


Bericht der UWV-Internetredaktion


01.08.2019 - Bericht: Internetredaktion Klara

Die Freiheit nehm‘ ich mir….

Wann genau es angefangen hat? Irgendwann wurden schlechte Manieren gesellschaftsfähig und man musste sich nicht mehr dafür schämen; gutes Benehmen kam bei manchen aus der Mode. Dumpfbackige Sprüche aus dem Internet kehrten eins zu eins in unseren Alltag ein. Cool war, wer sich möglichst dämlich gab. Es reichte auf einmal, wütend zu sein, und schon waren gesellschaftliche Spielregeln des Miteinanders bei  einigen außer Kraft. Und aus einigen wurden viele.

Aggression und Wut sind nicht strafbar – danke für dieses politische Statement, na dann… Lautstarke Beschallung im Zug, bei Parties im Freien, gerne die ganze Nacht; wer sich beschwerte, bekam schon mal eins in die Fresse. Herabwürdigende Sprüche, verächtliche Kommentare. Respekt? Ein Fremdwort. Stattdessen Beleidigungen.  Im Straßenverkehr mehr und mehr rücksichtsloses und gefährliches Verhalten wie Autorennen in Tempo-50-Zonen.  Tätliche Angriffe gegen Kippaträger schreckten uns auf und schließlich Drohungen gegen Politiker. Musste erst ein Mord geschehen, ehe wir uns fragen, was eigentlich bei zu vielen in unserer Gesellschaft los ist? Ist es ihnen alltäglich geworden, Gesetze zu missachten, Sanitäter und Polizisten anzugreifen und sich widerrechtlich zu verhalten? Wo soll das enden? Gleichgültigkeit nach dem Motto „Soll der Staat sich drum kümmern“ reicht nicht; und der Staat, der hier angegriffen wird,  sind wir alle.

Wir leben nach wie vor in einem der sichersten Länder, aber offenbar ist es für zu viele eine Herausforderung geworden, unsere freiheitliche Grundordnung und die Regeln zu missachten, die ein Zusammenleben von über 80 Millionen Menschen erst möglich machen.

Wollen wir das? Sollte nicht jede und jeder in unserem Land z.B. seinem Engagement in der Politik angstfrei nachgehen können? Schauen wir hin und drehen uns nicht weg, denn es geht uns alle an. Auch in Mechernich.